Meine Kolumne

Die Kolumne „Rolli-Kurt“ ist weniger eine Kolumne, mehr ist „Rolli-Kurt“ ein Fortsetzungsroman. Die Idee war, einer Person Leben einzuhauchen, die chronisch krank durchs Leben geht. Ihre Transformationen, die ihr selbst oft verborgen bleiben, prägen die Persönlichkeit. Absurdes, Slapstick und traurige Elemente wechseln sich ab.

„Rolli-Kurt“ steht für viele chronisch kranke Menschen mit Behinderungen, ja eigentlich für alle behinderten Menschen.

Rolli-Kurt läuft Gefahr, von seinen Handicaps gesteuert zu werden. Er sucht den Weg in ein normales Leben und bäumt sich gegen den Drang auf, in die Ecke der Gesellschaft geschoben zu werden, die man gern als die Gruppe der „Benachteiligten“ bezeichnet.

Wie kann man benachteiligt werden, wenn es kein Recht auf das gibt, wovon man benachteiligt ist?

 

Rolli-Kurt Hörbuchprobe: